Bericht #5: E-Mail-Versand, Bezahlsystem, Rechnungs- und Texterstellung, Bilder

In dieser Woche standen viele Arbeiten an, die mir die spätere Arbeit erleichtern sollen. Und wenn man sich diese lange Überschrift so anschaut, dann merkt man schon, dass es eine ganze Menge war.

So habe ich den E-Mail-Versand konfiguriert. WooCommerce bietet hier unzählige Möglichkeiten an Vorlagen, die in bestimmten Fällen verschickt werden. Die für mich entscheidenden Mails sind:

  • Registrierung eines Kundenkontos: Dieses läuft über ein Opt-in. Das heißt, dass nach der Anmeldung eine Mail mit einem Aktivierungslink verschickt wird. Erst nach dem Klick auf diesen wird da Konto aktiviert.
  • Bestellbestätigung: Hier werden alle bestellten Produkte und der Preis aufgelistet. Gleichzeitig ist darin die Widerrufsbelehrung und die AGB enthalten.
  • Versandbestätigung: Einfach eine kurze Nachricht, dass die Ware verschickt wurde. Im Anhang befindet sich eine automatisiert erzeuge Rechnung. Außerdem habe ich nun weitere Informationen zum Umgang, der Reinigung und Pflege der Ware eingefügt.

Glücklicherweise ist dies recht einfach zu realisieren. So habe ich die Vorlagen nur ein wenig anpassen müssen. Alles andere wird automatisch über das System erledigt. Hier helfen die unzähligen kostenlosen Plugins echt weiter.

Außerdem habe ich auch um die Integration von PayPal in meinen Shop gekümmert. Mit der Registrierung eines Unternehmensaccounts bei PayPal kann man sich für PayPal Plus bewerben. Hier würde ich nun auch erfolgreich angenommen (wird wahrscheinlich jeder) und ich kann daher in meinem Shop folgende Zahlungsmethoden anbieten:

  • PayPal
  • Lastschrift
  • Kreditkarte

Diese werden alle direkt über PayPal abgerechnet. Für die Einrichtung bietet PayPal die Möglichkeit eine Sandbox einzurichten, um Zahlungen zu simulieren. Durch die Integration ist es sehr einfach, Bestellungen zu verwalten. So wird mir direkt angezeigt, welche Bestellung bereits bezahlt ist, sodass das Warenmanagment recht einfach ist.

Nachdem hier alles funktioniert, habe ich PayPal nun live geschalten. In den nächsten Tagen werde ich aber noch einmal eine Testbestellung tätigen, um zu prüfen, ob auch wirklich alles funktioniert.

Außerdem habe ich in dieser Woche die Rechnungsstellung automatisiert. Auch hier bietet einem WooCommerce bereits alle nötigen Funktionen. So habe ich eine Rechnungsvorlage erstellt, welche automatisiert erstellt und beim Versenden des Artikels mitgeschickt wird. Das habe ich ja aber oben schon erklärt.

Da nun endlich auch ein Großteil meine Ware eingetroffen ist (es war knapp!), kann ich mit der Erstellung der Produktbeschreibungen und -fotos beginnen.

Zum Glück habe ich nur wenige Produkte, doch diese möchte ich so liebevoll und genau wie möglich präsentieren.

Deshalb ging es zunächst einmal an die Erstellung von aussagekräftigen Produktfotos. Leider bin ich kein Profi und kann mir auch keinen leisten, weshalb ich habe mit meinen begrenzten Mitteln das Beste geben musste.

Mit dem Ergebnis bin ich aber zufrieden. So habe ich mir ein kleines „Fotostudio“ im Dachboden aufgebaut und ein wenig herumexperimentiert.

In dem Bild ist auch schon ein kleiner Hinweis versteckt, was ich später auf meinem online Shop verkaufen werde. 🙂

Außerdem habe ich weitere Texte geschrieben. Ich habe begonnen, weitere Seiten anzulegen. So sind die Texte für „Über uns“ und die „FAQ“ schon fertig.

Nun steht das Grundgerüst meiner Seite und in den nächsten Wochen geht es dann noch viel mehr um die Erstellung der Inhalte. Dazu zählen besonders die weiteren Texte und mehr Fotos. Wenn ich das bis nächste Woche schaffen sollte, werde ich die Seite nächste Woche veröffentlichen.

Wenn nicht, dauert es nochmal eine Woche länger, aber ich habe das Gefühl, dass es langsam dem Ende entgegen geht.

Diese Woche:

Zeitaufwand: 25 Stunden

Ausgaben: 0€

Insgesamt:

Zeitaufwand: 45 Stunden

Ausgaben: 87€

Bericht #4: Keyword-Analyse und Kategorien-Texte erstellen, Rechtliches

Neue Woche, neue Arbeit.

Ich arbeite immer noch fleißig an der Erstellung meines eigenen online-Shops. Nach einigen kleinen Vorarbeiten in den letzten beiden Wochen, geht es jetzt so richtig los.

Ich habe angefangen die Kategorien-Texte zu verfassen und alle Rechtlichen-Seiten erstellen lassen.

Aber zunächst zu den Texten:

Nun ist es bei mir so, dass ich nicht nach einer klassischen Nische suche und dann meine Seite danach ausrichte. Sondern ich habe ein Produkt und möchte dieses verkaufen. Das ein Markt dafür vorhanden ist, weiß ich. Natürlich habe ich mich auch vor dem Start dieses Projektes darüber informiert.

Nun habe ich mich aber noch einmal genauer mit einer Keyword-Analyse beschäftigt, um die gängigen Formulierungen, typische Fragen und Synonyme herauszufinden.

Dafür habe ich zwei Tools verwendet:

  • Ahref-Testaccount für 7 Tage für 7 Dollar:  Hiermit hat man noch viel mehr Möglichkeiten, sodass ich mir hier auch schon einmal Backlinks der Konkurrenz gespeichert habe.
  • Ubbersuggets: Hiermit kann ebenfalls das Suchvolumen eines Keywords und weitere Keyword-Ideen analysieren.

Die hier erhaltenen Daten habe ich in einer Excel-Tabelle zusammengeführt. Nun versuche ich beim Erstellen darauf zu achten, dass ich die stärksten Keywords abdecke. Auch habe ich so viele Ideen für weitere Texte bekommen, die ich dann in einer Kategorie „Blog“ bearbeiten kann.

Die Kategorien-Texte sind nun aber fertig und online. Das ist zwar nicht viel Inhalt, doch ich habe versucht auf Qualität zu setzen und hoffe, dass mir das gelungen ist. Bei meinen bisherigen Nischenseiten habe ich die Texte oft schnell heruntergeschrieben und teilweise sicher geschwafelt, um auf eine gewisse Länge zu kommen. Das habe ich nun vermieden.

Kommen wir nun zum Rechtlichen:

Sicher gibt es viel mehr rechtliche Voraussetzungen, Informationspflichten und Hinweise bei der Erstellung eines Shops als bei einer klassischen Nischenseite. Um alles richtig zu machen, habe ich mich natürlich lange über alles Nötige informiert und mir dann professionelle Hilfe geholt.

So gibt es im Netz unterschiedliche Generatoren für die Erstellung dieser Seiten. Mit diesen habe ich herumexperimentiert und mich dann für das für mich Passende entschieden. Meist habe ich mich dann für die Generatoren von Trusted Shops entschieden und an meine Bedürfnisse angepasst.

Konkret habe ich nun folgende Texte:

  • Widerrufsbelehrung
  • AGB
  • Versand- und Zahlungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Impressum

Das war es erst einmal für diese Woche. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

Allerdings muss ich mich mit der Frage nach einem korrekten Cookie-Hinweis noch genauer beschäftigen. Hier habe ich noch keine perfekte Lösung gefunden. Bisher habe ich auf meinen Projekten einfach den Hinweis „Diese Seite verwendet Cookies. Ok?“ Wenn ich richtig informiert bin, reicht das aber nach aktueller Rechtssprechung nicht mehr aus. Mich würde interessieren: Wie macht das der Rest? Welche Cookie-Hinweise verwendet ihr? Bin gespannt!

Nächste Woche geht es dann mit der Erstellung von Rechnungen, der Einbindung von PayPal und einem automatisierten E-Mail-Versand.

Diese Woche:

Zeitaufwand: 5 Stunden

Ausgaben:

  • Testaccount ahrefs: 7€

Insgesamt:

Zeitaufwand: 20 Stunden

Ausgaben: 87€

Bericht #3: Zurück auf null, Design anpassen und Grundstruktur anlegen

Ok, alles wieder zurück auf null. Gehe nicht über Los und ziehe keine 4000€
ein. Schade eigentlich. Was ich damit meine, erfährst du in diesem Artikel.

Letzte Woche habe ich glücklich verkündet, dass ich mich für ein Shopsystem
entschieden habe. Mit Shopware 5 (dachte ich) ein super System gefunden zu
haben. Nachdem ich mich auch stundenlang eingearbeitet hatte, hat auch alles so
funktioniert, wie ich es wollte. Es gab nur ein Problem:

Die Seite sah aus wie aus dem Jahr 1990. Das Design war einfach sehr schlicht,
altbacken und gar nicht ansprechend. Das ist ein Problem, denn die Zielgruppe,
die ich mit meinen Produkten habe, achtet sicher darauf.

Mit meinen (nicht vorhandenen) Programmier- und Designkenntnissen konnte ich
das aber leider nicht ändern. Deshalb habe ich nach langem Hin und Her den
Shopware gelöscht und habe zu WooCommerce gewechselt.

Das hat den großen Vorteil, dass ich mich mit WordPress schon einigermaßen
auskenne. Leider ging dann alles von vorne los: Installation,
Grundeinstellungen, die Einarbeitung und so weiter und so fort.

Nachdem das geschafft war, habe ich die Grundstruktur des Shops angelegt.
Das ist viel aufwändiger als bei meinen letzten WordPress-Projekten, da ich
sehr viele unterschiedliche Unterseiten habe. Das Beginnt schon mit
Versandinformationen, Rechtlichem, etc.

Da WooCoomerce um einiges umfangreicher und komplizierter ist (und da ich
mich damit noch nicht auskenne) hat alles sehr lange gedauert. Und es
funktioniert auch noch nicht alles, wie ich das will. Bisher bin ich damit sehr
zufrieden und glaube, dass der Wechsel eine gute Idee war.

Diese Wochen hatte ich dann aber dennoch ein paar Ausgaben:

Ich habe mir noch ein kostenpflichtes Theme gekauft und rechne nun auch die
Domain in meine Ausgaben hinzu.

Insgesamt bin ich meinem Plan leider etwas hinterher, hoffe aber, dass ich in den nächsten Wochen die verlorene Zeit wieder aufholen kann.

Diese Woche:

Zeitaufwand: 10 Stunden

Ausgaben:

  • Theme: 70€
  • Domain: 10€

Insgesamt:

Zeitaufwand: 15 Stunden

Ausgaben: 80€

Bericht #2: Auswahl des Shopsystems

Und schon sind wir in der zweiten Woche der Nischenseitenchallenge.

Dieses Mal bin ich mit einem – für mich – sehr großen Projekt: Ich starte einen online Shop! In diesem verkaufe ich einige selbst hergestellte Produkte. Um was es sich dabei konkret handelt, wirst du in einigen Wochen hier erfahren.

Für diese Woche habe ich mir die Auswahl und Installation des Shopsystems vorgenommen.

Natürlich habe ich mich bereits ein wenig über die unterschiedlichen Anbieter informiert. Recht schnell war aber für mich klar, dass ich mich für Shopware entscheiden werde.

Großer Vorteil dabei ist, dass ich keine laufenden Kosten habe, denn die Shopware Community Edition ist kostenlos verfügbar. Da ich doch einen recht hohen Materialeinsatz und damit Anfangskosten habe, wollte ich alle anderen Kosten so gering wie möglich halten. Sollte die Idee also floppen, habe ich nicht ganz so viel Geld verbrannt.

Darin sieht man auch den bisher größten Unterschied zu meinen vorherigen NSC-Projekten: Hier hatte ich nämlich am Ende der Challenge lediglich Ausgaben von 20 – 40 €. Das sieht dieses Mal anders aus.

Aber zurück zu Shopware. Da hier gerade ein großer Sprung auf die komplett neue Version 6 stattfindet, war die Frage: Mit der etablierten Version 5 starten oder die noch ganz neue Version 6 installieren.

Ich habe beide Versionen installiert und parallel ein wenig herumprobiert. Kategorien angelegt, Produkte veröffentlicht usw.

Ich war mir schon fast sicher, dass ich mich für die neue Version 6 entscheiden werde. Doch dann bin ich ein wenig in die Feinheiten gegangen und bemerkt, dass es hier unglaublich viele Bugs gibt. Grundlegende Funktionen funktionieren einfach nicht oder können nur mit viel Trickserei eingesetzt werden. Das war dann nichts für mich.

Deshalb habe ich mich für die bewährte Shopware Version 5 entschieden. Auch bei dieser Version besteht die Möglichkeit der integrierten Zahlungsabwicklung über Paypal, das Kundenmanagement und die große Auswahl an Plugins erleichtern mir die Arbeit, wenn in wenigen Wochen hunderte von Bestellungen täglich eingehen werden. 😉

Ich habe mich ein wenig mit den Funktionen vertraut gemacht und mir eine To-Do-Liste für nächste Woche geschrieben. Da gibt es einiges zu tun, denn es sind doch unzählige Einstellungsmöglichkeiten und Dinge, die angepasst werden müssen.

Die Installation des Shops steht jetzt aber. Weiter geht’s!

Seid gespannt, wie es nächste Woche weiter geht.

Diese Woche:

Zeitaufwand: 5 Stunden

Ausgaben: 0€

Insgesamt:

Zeitaufwand: 5 Stunden

Ausgaben: 0€

Bericht #1: Nischenseiten-Challenge gestartet!

Die Nischenseiten-Challenge 2020 hat begonnen und ich bin dabei! Und wie du schon an der kurzen und einprägsamen Domain bemerkt hast: Ich starte einen online Shop.

Mein Ziel ist es in den nächsten 13 Wochen einen Shop für von mir entwickelte Artikel zu erstellen. Um was es sich dabei konkret handelt, erfährst du in den nächsten Wochen hier.

Da mein Projekt sich allerdings von der klassischen WordPress-Seite unterscheidet, ist mein Ablaufplan ein wenig anders. Diesen findest du HIER.

Natürlich arbeite ich schon länger an diesem Projekt und habe einiges an Vorarbeiten geleistet. Darunter fällt:

  • Anmeldung einer Firma: In meinem Fall einer GbR
  • Entwicklung der Produkte inkl. Nullserien
  • Einkauf der Materialien in größerer Stückzahl
  • Planung der Weiterverarbeitung
  • Herstellung der Produkte

Diese Zeit und auch die Kosten werde ich nicht mit in die Nischenseiten-Challenge einrechnen, da sie schwer zu beziffern sind und natürlich auch geheim bleiben soll.

Auch bin ich bei vielen Dingen noch mittendrin und hoffe, dass ich es in den nächsten Wochen noch rechtzeitig schaffe, mit allem fertig zu werden.

Ich werde aber hier Woche für Woche veröffentlichen, was es braucht, um einen eigenen online Shop zu erstellen und wie lange ich dafür brauche.

Auch gebe ich nach der Veröffentlichung des Shops gerne Auskunft über die Bestellungen. So kannst du sehen, wie einfach (oder wie schwer!) es ist, einen eigenen online Shop zu erstellen.

Es würde mich sehr freuen, wenn du mit dabei wärst.

Wir sehen uns hoffentlich nächste Woche wieder hier, dann berichte ich über meine ersten Schritte.

Dabei wird es um die Auswahl und das Aufsetzen eines Shopsystems gehen.

Herzlich willkommen

Schön, dass du hier bist. Zwar ist hier sonst noch nicht so viel, doch das wird sich in den nächsten Wochen ändern.

Auf dieser Seite sammle ich die Reports zu meinem Projekt zur Nischenseiten-Challenge 2020. Im Gegensatz zu den letzten Jahren werde ich dieses Mal einen eigenen online Shop starten!

Sei ganz nah dabei und erlebe von Anfang an, wie ich den Shop plane, erstelle, einrichte, betreibe und vermarkte.

Genaueres in den nächsten Wochen.

Über eure Rückmeldung freue ich mich schon jetzt.