Bericht #2: Auswahl des Shopsystems

Und schon sind wir in der zweiten Woche der Nischenseitenchallenge.

Dieses Mal bin ich mit einem – für mich – sehr großen Projekt: Ich starte einen online Shop! In diesem verkaufe ich einige selbst hergestellte Produkte. Um was es sich dabei konkret handelt, wirst du in einigen Wochen hier erfahren.

Für diese Woche habe ich mir die Auswahl und Installation des Shopsystems vorgenommen.

Natürlich habe ich mich bereits ein wenig über die unterschiedlichen Anbieter informiert. Recht schnell war aber für mich klar, dass ich mich für Shopware entscheiden werde.

Großer Vorteil dabei ist, dass ich keine laufenden Kosten habe, denn die Shopware Community Edition ist kostenlos verfügbar. Da ich doch einen recht hohen Materialeinsatz und damit Anfangskosten habe, wollte ich alle anderen Kosten so gering wie möglich halten. Sollte die Idee also floppen, habe ich nicht ganz so viel Geld verbrannt.

Darin sieht man auch den bisher größten Unterschied zu meinen vorherigen NSC-Projekten: Hier hatte ich nämlich am Ende der Challenge lediglich Ausgaben von 20 – 40 €. Das sieht dieses Mal anders aus.

Aber zurück zu Shopware. Da hier gerade ein großer Sprung auf die komplett neue Version 6 stattfindet, war die Frage: Mit der etablierten Version 5 starten oder die noch ganz neue Version 6 installieren.

Ich habe beide Versionen installiert und parallel ein wenig herumprobiert. Kategorien angelegt, Produkte veröffentlicht usw.

Ich war mir schon fast sicher, dass ich mich für die neue Version 6 entscheiden werde. Doch dann bin ich ein wenig in die Feinheiten gegangen und bemerkt, dass es hier unglaublich viele Bugs gibt. Grundlegende Funktionen funktionieren einfach nicht oder können nur mit viel Trickserei eingesetzt werden. Das war dann nichts für mich.

Deshalb habe ich mich für die bewährte Shopware Version 5 entschieden. Auch bei dieser Version besteht die Möglichkeit der integrierten Zahlungsabwicklung über Paypal, das Kundenmanagement und die große Auswahl an Plugins erleichtern mir die Arbeit, wenn in wenigen Wochen hunderte von Bestellungen täglich eingehen werden. 😉

Ich habe mich ein wenig mit den Funktionen vertraut gemacht und mir eine To-Do-Liste für nächste Woche geschrieben. Da gibt es einiges zu tun, denn es sind doch unzählige Einstellungsmöglichkeiten und Dinge, die angepasst werden müssen.

Die Installation des Shops steht jetzt aber. Weiter geht’s!

Seid gespannt, wie es nächste Woche weiter geht.

Diese Woche:

Zeitaufwand: 5 Stunden

Ausgaben: 0€

Insgesamt:

Zeitaufwand: 5 Stunden

Ausgaben: 0€

3 Gedanken zu „Bericht #2: Auswahl des Shopsystems

  1. Alexander

    Ich finde das Phänomen sehr interessant, dass viele Entwickler eine alte Version der Software nehmen (sieht man z.B. auch bei Symfony oder Drupal), weil sie einfach besser funktioniert – ich glaube das System funktioniert einfach nicht mehr.

    Hast du eigentlich schon über das Thema shopify nachgedacht? Das kostet monatlich Minimum 25€, aber du musst dich nicht mit irgendwelcher Technik ärgern und dich mehr auf das Produkt konzentrieren?

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    Antwort
  2. Sven

    Hallo Flo,

    spannendes Thema!!!

    Ich habe selber einen kleinen Onlineshop und habe seinerzeit auch aus Kostengründen auf eine gratis Lösung zurückgegriffen. In meinem Fall Woocommerce über WordPress. Installationsanleitungen gab es genug und der Shop läuft bis heute wunderbar.
    Viele lange Nächte am Computer. :-/

    Bin auf deine Reports gespannt!

    Gruß
    Sven

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    Antwort

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